Beratungsnetzwerk für Demokratie und Toleranz

Kompetenzen

Die Beraterinnen und Berater in den Beratungsprojekten des Beratungsnetzwerkes können auf eine breite fachliche Qualifikation verweisen. Sie besitzen Themenkenntnisse zu Rechtsextremismus, Demokratie und Menschenrechten, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung. Die Beraterinnen und Berater bilden sich regelmäßig zu relevanten Themen fort.

  • Politikwissenschaft
  • Soziologie
  • Sozialpädagogik
  • Soziale Arbeit
  • Kommunikationswissenschaft
  • Kommunikationspsychologie
  • Erziehungswissenschaft
  • Psychologie

Die Beraterinnen und Berater verfügen über die verschiedensten Weiterbildungen
im Bereich der Beratung. Dies sind u.a.

  • Systemische Beratung
  • Mediation

    Mediation ist ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur außergerichtlichen, konstruktiven Bearbeitung von Konflikten, bei dem unabhängige, allparteiliche Dritte (eine Mediatorin/ein Mediator) die Konfliktparteien in ihrem Lösungsprozess begleiten. Die Konfliktparteien versuchen dabei, zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu gelangen, die ihren Bedürfnissen und Interessen entspricht. Die Mediatorin bzw. der Mediator trifft keine eigenen Entscheidungen bezüglich des Konflikts. Sie sind lediglich für das Verfahren verantwortlich. Ob und in welcher Form eine Mediatorin bzw. ein Mediator selbst überhaupt inhaltliche Lösungsvorschläge macht, ist je nach Ausrichtung der Mediation unterschiedlich.

  • Moderation
  • Eltern- und Angehörigenberatung
  • Anti-Bias Training

    Das englische Wort „bias“ bedeutet übersetzt „Voreingenommenheit“ oder „Vorurteil“. Anti-Bias-Ansätze in der pädagogischen Arbeit und der Bildungsarbeit zielen darauf, eine Schieflage, die auf Grund von Einseitigkeiten und Vorurteilen entsteht, ins Gleichgewicht zu bringen und Diskriminierungen abzubauen. Der Ansatz geht davon aus, dass wir Vorurteile erlernen, und dass wir Vorurteile zwar nicht wieder verlernen, aber zumindest bewusster mit unseren Voreingenommenheiten umgehen können.
    Der Ansatz nimmt viele Unterschiede in den Blickpunkt und beschäftigt sich mit allen Formen von Einseitigkeiten, also mit Diskriminierungen auf Grund von Herkunft, Geschlecht, Behinderung, sexueller Orientierung, Bildungsstand, sozialem Status, Alter usw. Dabei geht es immer auch um die Betrachtung der gesellschaftlichen Bewertung dieser Unterschiede und beinhaltet u.a. auch die Auseinandersetzung mit struktureller Diskriminierung.

  • Betzavta-Training

    „Miteinander“ ist die deutsche Übersetzung des hebräischen Wortes „Betzavta“. Bei Betzavta geht es um das Erlernen und Begreifen eines demokratischen Miteinanders in der Gesellschaft. Durch meist spielerische Übungen werden in sehr eindrucksvoller Weise demokratische Prinzipien für den Alltag erfahrbar gemacht. Die Methoden von Betzavta beziehen die Lebenswelt und Individualität der Teilnehmenden mit ein.

Europäische Union

Die Projekte des Beratungsnetzwerkes Demokratie und Toleranz werden im Rahmen des ESF Plus Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert.

Aktuelles unserer Mitglieder
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Angebote unserer Mitglieder

Unterstützung bei Einwohnerversammlungen und Störungen von Gemeindevertretersitzungen

Checklisten zur Vorbereitung

Das Beratungsnetzwerk Demokratie und Toleranz stellt Materialien zur Vorbereitung von Einwohnerversammlungen zur Verfügung und unterstützt und berät Sie dazu.

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Videos zum Thema Beteiligung

Eine Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich vor Ort für ein besseres Zusammenleben zu engagieren.

Auch Familie Schmidt möchte sich einbringen und etwas verändern. Das Regionalzentrum für demokratische Kultur Mecklenburgische Seenplatte zeigt in den Erklärvideos, welche Wege Familie Schmidt ausprobiert. Auf seiner Website www.cjd-rz.de sind die Erklärvideos zu finden.

Helden statt Trolle - Kompaktes Wissen zu Hate Speech, Fake News und Social Bots

Das Onlineangebot von "Helden statt Trolle" des LKA MV und der LpB MV hat sich auf die Themen Hate Speech, Fake News & Social Bots spezialisiert. Dabei werden folgende Fragestellungen beantwortet: Was ist Hate Speech?, Wie erkenne ich Fake News?, Warum sind Social Bots in Verbindung mit Fake News gefährlich?, Wie kann ich mich vor den digitalen Gefahren im Netz schützen?

Im Zentrum der Onlineprävention soll die Frage beantwortet werden, wie wir Menschen medienkritischer und damit handlungssicherer im (digitalen) Alltag machen können. Innerhalb des Onlineportals werden Präventions- und Interventionsmethoden sowie Inhalte für Lehrkräfte und Multiplikator*innen angeboten, die als Handlungsoptionen gegen digitale Gewalt direkt oder im Bildungskontext genutzt werden können.

Inhalte im Überblick: barrierefreies Onlinewissen, Materialiensammlung zum Download, Unterrichtseinheit Hate Speech, Anmeldung zur Hassfreien Zone

Mehr Informationen: www.helden-statt-trolle.de

ANSPRECHPARTNERINNEN:
Christian Heincke,
E-Mail: kontakt(at)helden-statt-trolle.de
Tel.: 0381/46 00 1920

Mehrsprachiges Informationsblatt Islamismus

Die Abteilung Verfassungsschutz im Ministerium für Inneres und Europa hat ein kompaktes Informationsblatt zum Thema Islamismus zusammengestellt, das zentrale Begriffe erläutert und Kontaktmöglichkeiten für die Bereiche Prävention und Intervention in Mecklenburg-Vorpommern auflistet.

Video: Überleben in Krisenzeiten – von Preppern und Selbstversorger*innen

Krisenvorbereitung, also „preppen“, nimmt im Leben mancher Menschen einen immer größeren Stellenwert ein.

In diesem Video wird vorgestellt, wie die „Prepperszene“ entstanden ist, welche Formen der Vorbereitung es gibt und wie gefährlich einige Gruppierungen sind.

Mehr Informationen: www.bbtmv.de

ANSPRECHPARTNERINNEN:
Betriebliches Beratungsteam MV
E-Mail: rostock(at)bbtmv.de



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