Beratungsnetzwerk für Demokratie und Toleranz

Bundesweite Fachtagung zu antimuslimischem Rassismus

Eine Frau wird auf einem Spielplatz beleidigt. Sie trägt Kopftuch. Er beschimpft sie als "Islamistin" und "Terroristin". Sie zeigt ihn an. Es kommt zum Prozess. Im Gerichtssaal attackiert er die schwangere Apothekerin plötzlich und ersticht sie. Am 1. Juli jährt sich der Tod von Marwa El-Sherbini zum zehnten Mal.

Schon damals wurde gegen "den Islam" gehetzt, Musliminnen und Muslime wurden grundsätzlich als potentielle Terroristen betrachtet. Die rassistischen Diskurse haben sich seitdem nur bedingt verändert - dafür aber an Zuspruch gewonnen. Immer wieder schlagen verbale Schmähungen dann in offenen Hass und Gewalt um. Jüngst ermordete ein gebürtiger Australier im neuseeländischen Christchurch 50 Menschen während des Freitagsgebets in zwei Moscheen. Sein Motiv: Hass auf Musliminnen und Muslime.

Doch wie wirken sich Ablehnung, Hass und Gewalt auf das Leben von Musliminnen und Muslimen beziehungsweise auf Menschen, die von anderen als solche wahrgenommen werden, aus? Wo verläuft die Grenze zwischen Skepsis, Kritik und Anfeindung? Und schließlich: Wie kann antimuslimischem Rassismus begegnet werden? Diese und andere Fragen sollen im Rahmen der Fachtagung diskutiert werden.

Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie unter: www.bpb.de/AMR-Celle

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Demokratie Leben